Gemeinsam für eine starke Caritas: Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Caritas-Einrichtungen und Dienste aus Pocking und Umgebung trafen sich zum regelmäßigen Netzwerkaustausch. Im Mittelpunkt standen die Vorbereitung des Caritassonntags 2027 und eine stärkere gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit.caritas/mr
Von der Kindertagesstätte über die Werkstatt für Menschen mit Behinderung bis zur Sozialberatung und ambulanten Pflege: Die Caritas ist in vielen Lebensbereichen präsent. In der gesamten Diözese Passau gibt es zahlreiche Einrichtungen und Dienste, die vor Ort eng zusammenarbeiten. So auch in Pocking. Dort trafen sich jetzt Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Caritas-Einrichtungen zum regelmäßigen Netzwerktreffen. Im Mittelpunkt standen die Vorbereitung des Caritassonntags im kommenden Frühjahr und die Frage, wie die vielfältige Arbeit der Caritas stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken kann.
Etwa alle neun Monate kommen die Beteiligten zusammen. Sie tauschen Erfahrungen aus, stimmen sich ab und entwickeln gemeinsame Aktionen. Dabei treffen unterschiedliche Arbeitsfelder aufeinander: Kindertagesstätten, Werkstatt und Förderstätte, Wohnangebote für Menschen mit Behinderung, ambulante Pflege, Sozial- und Suchtberatung sowie die Gemeindecaritas.
Caritas soll im Gottesdienst lebendig werden
Ein Schwerpunkt war die Vorbereitung des Caritassonntags am 21. Februar 2027. Mit ihm beginnt traditionell die Frühjahrssammlung der Caritas, die vom 22. bis 28. Februar in der gesamten Diözese Passau stattfindet. Die Einrichtungen wollen sich aktiv in den Gottesdienst einbringen. Ihr Anspruch: kein Gottesdienst, bei dem die Arbeit der Caritas lediglich vorgestellt wird, sondern einer, bei dem die Menschen selbst zu Wort kommen und mitwirken. Kinder und Jugendliche sollen sich ebenso angesprochen fühlen wie Erwachsene und ältere Menschen. Der Gottesdienst soll Begegnungen ermöglichen und zeigen, wie vielfältig gelebte Nächstenliebe heute ist.
Auch außerhalb der Kirche will die Caritas sichtbarer werden. Denn wer die örtliche Kindertagesstätte kennt, weiß noch lange nicht, welche Beratungs-, Betreuungs- und Unterstützungsangebote es darüber hinaus gibt. Die Teilnehmenden diskutierten deshalb, wie sich unterschiedliche Zielgruppen besser erreichen lassen. Eine Idee sind kurze Videoclips für soziale Medien, die Einblicke in den Alltag der Einrichtungen geben und die Menschen hinter den Angeboten vorstellen.
Die Öffentlichkeitsarbeit soll künftig enger mit der Stabsstelle Kommunikation und Fundraising des Diözesan-Caritasverbandes verzahnt werden. Ziel ist es, die Angebote besser bekannt zu machen und zugleich die Zusammenarbeit der Einrichtungen vor Ort weiter zu stärken.